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Pyramide

Was kommt auf den Betrieb zu?

Was erwartet die teilnehmenden Betriebe?

Im ersten Projektabschnitt werden Inhaber/innen von Handwerksbetrieben zu dem Problemfeld „demografischer Wandel“ im Betrieb und zu ihrem Bedarf an Hilfe für eine demografiegerechte Gestaltung ihres Betriebes befragt, um ihren Unterstützungsbedarf bei der Bewältigung des demografischen Wandels besser einschätzen zu können. Als nächstes soll eine vertiefende Analyse der Belastungssituation in 15 Betrieben durchgeführt werden:

Die Projektbearbeiter besuchen die Betriebe, um mit den Inhaber/innen zu sprechen und den Betrieb kennenzulernen (Gespräch, Führung durch den Handwerksbetrieb, Dauer ca. 1,5 – 2 Stunden)
An zwei Tagen Begleitung eines Mitarbeiters/ einer Mitarbeiterin während der Arbeit auf zwei verschiedenen Baustellen, Tätigkeitsanalyse mittels Erhebungsbogen und, wenn möglich, Videoaufnahmen
Befragung der Beschäftigten des Betriebes zu ihrer Beanspruchung bei der Arbeit sowie zu gesundheitlichen Beschwerden
Mit den Besuchen in den Betrieben soll Anfang 2015 begonnen werden, dabei sollen zunächst Gespräche mit Inhabern und Mitarbeitern erfolgen, bevor bei einem weiteren Termin eine Belastungsanalyse durchgeführt wird.

Welche weiteren Schritte sind geplant?

Die Zusammenarbeit mit den Betrieben, die an der Belastungsanalyse teilgenommen haben, soll nach einer Entwicklungspause fortgesetzt werden. In den ausgewählten Betrieben sollen beispielhaft Maßnahmen zur Bewältigung des demografischen Wandels wie tätigkeitsbezogene Gestaltungslösungen, Arbeitszeitgestaltung oder auch die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt werden. Die Ergebnisse und Erfahrungen sollen anschließend zu einem exemplarischen Analyse- und Gestaltungsratgeber verknüpft werden, der dann allgemein zur Verfügung stehen wird, und in dessen Anwendung auch die betrieblichen Berater unterstützen können. Die vor allem branchenspezifische Bearbeitung dieser Themen wird einen Beitrag zum Erhalt der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit des Handwerks leisten. Je mehr Betriebe hieran teilnehmen, umso passgenauer können im Rahmen des Projektes Lösungswege entwickelt werden.